Die Landschaft
Friedrichshöhe liegt im westlichen Thüringer Schiefergebirge am Rennsteig zwischen Steinheid und Masserberg.
Die Flur Friedrichshöhe erstreckt sich von der Kammlage des Schiefergebirges mit Höhen von 800m über NN am Rennsteig bis zur Einmündung Pechgrund/Schachtelgrund mit 675m über NN.
Friedrichshöhe als waldumschlossene Rodungsinsel mit heute noch gut erhaltenen Bergwiesen, mit Quellflächen, naturnahen Fließgewässern sowie verschiedenartigen Gehölz- und Saumstrukturen spiegelt zum einen die landschaftsökologischen Gegebenheiten der Kammlagen des westlichen Thüringer Schiefergebirges ganz typisch wieder. Zum anderen sind hier die standörtliche, historische und kulturlandschaftliche Entwicklung des Landschaftsraumes des westlichen Thüringer Schiefergebirges gut zu demonstrieren.
Das reichhaltige Mosaik an Lebensräumen um Friedrichshöhe – Quellen, Moore, Bergwiesen und Wälder – wird von einer an die Hochlagen des Thüringer Schiefergebirges angepassten Pflanzen- und Tierwelt besiedelt. Im Laufe der Jahreszeiten wandelt sich der Anblick der Bergwiesenfluren: im Frühsommer sind sie von einem weißen Blütenmeer der Bärwurz überzogen, im Sommer leuchten die gelben Farbtupfer der Arnika, und im Herbst sind es die blauen Glockenblumen und die roten Vogelbeeren am Waldrand.
Viele Insektenarten leben von der Artenvielfalt der Bergwiesen. Der Wiesenpieper brütet versteckt am Boden. Hausrotschwanz und Bachstelze leben im Dorf in dem man die Spatzen vergeblich sucht. Nachts tritt das Rotwild aus den dichten Wäldern hervor. In der Dämmerung pfeift der Sperlingskauz von einer Fichtenspitze.
Zum Erhalt der Vielfalt und des Charakters dieser Mittelgebirgslandschaft muss weiterhin eine pflegliche Nutzung durchgeführt werden. Genaue Unformationen über die Pflanzen- und Tierwelt sind auf den Rundwanderwegen rund um Friedrichshöhe zu erfahren.